Laugengebäck

Nachdem ich schon lange mal Brezeln oder Laugenstangen oder Laugenwecken backen wollte, habe ich mich jetzt dann doch mal dazu durchgerungen, Natronlauge zu kaufen und den Plan in die Tat umzusetzen.

Rezepte gibt es viele, das erste in diesem PDF-Dokument war mir dann aber am sympathischsten: es ist einfach einfach. Natürlich etwas abgewandelt hat es dann auch zu einem ersten Erfolg geführt.

  • 500 g Weizenmehl 550
  • 5 g Backmalz (hell)
  • 10 g Salz (ca. 2%)
  • 250 ml kaltes Wasser
  • 1 Würfel Bio-Frischhefe
  • Etwas Traubenzucker
  • 40 g Rapsöl
  • Kümmel
  • Sesam oder grobes Salz zum Bestreuen

Die Hefe mit dem Traubenzucker in einem Glas flüssig rühren. Mit etwas lauwarmem Wasser strecken. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in der Mitte eindrücken und die Hefe hineingeben und etwas verrühren. Mit Mehl abdecken. Das Salz am Rand verteilen. Ca. 15 Minuten stehen lassen.

Nach Bedarf Wasser und das Öl und, wenn gewünscht, etwas Kümmel nach Geschmack hinzugeben und zu einem Teig kneten, der nicht mehr an der Schüssel kleben darf. 30 Minuten ruhen lassen.

Auf einer nicht bemehlten (eventuell leicht befeuchten, wenn notwendig) Fläche jeweils 90 g Teigstücke abmessen. Zu Kugeln rollen und dann das gewünschte Brötchen draus formen.

Auf einem Backpapier für ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Lauge in einem Glasgefäß anrühren (4% NaOH). Die geformten und leicht angekühlten Teigstücke nun mit Handschuhen in der Lauge wenden, ca. 30 Sekunden schwimmen lassen und bei Bedarf wenden. Abtropfen lassen und auf ein mit Backpaier ausgelegtes Backblech legen. NIEMALS direkt auf ein Alu-Blech legen, da Al+NaOH => keine gute Idee!

Für ca. 20 Minuten bei ca. 180°C Umluft im Ofen backen.

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